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Der Arbeiter-Samariter-Bund wurde 1888 von 6 Berliner
Zimmerleuten ins Leben gerufen. Ausschlaggebend waren
die damals für Arbeiter menschenunwürdigen
und harten Lebens- und Arbeitsbedingungen. Bei den damals
recht zahlreichen Unfällen in Betrieben und auf
Arbeitsstellen standen selten sachkundige Rettungshelfer
zur Verfügung.
Zunächst
ausschließlich mit dem Ziel, sich selbst und anderen
in Notfällen helfen zu können, fanden sich
damals in Berlin diese Arbeiter zur ersten Erste-Hilfe-Organisation
zusammen. Hieraus entwickelte sich schnell in den folgenden
Jahr-zehnten der Arbeiter-Samariter-Bund. In den 20er
Jahren kamen vor dem Hintergrund der Massenar-beitslosigkeit
und Armut die Sozialen Dienste als Aufgabe des ASB hinzu.
Des Weiteren enga-gierte sich der ASB in dieser Zeit
das erste Mal im Ausland.
Zwar
hat sich seitdem die Gesellschaft in einem beachtlichen
sozialen Fortschritt gewandelt, dennoch gibt es eine
Vielzahl von benachteiligten Gruppen, denen sich der
ASB auch heute noch widmet. Neben seinen traditionellen
Aufgaben (Erste Hilfe Ausbildung und Sanitätsdienst
bei Ver-anstaltungen aller Art, Rettungsdienste und
Katastrophenschutz) verfügt der ASB daher auch
über eine Vielzahl sozialer Dienste und Einrichtungen
für Alte, Schwache, Behin-derte und Kranke.
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