Alternativtext: Ein dicht bewaldeter Bereich mit hohen Bäumen, deren Blätter in verschiedenen Grüntönen leuchten. Das Licht strömt durch die Baumkronen und schafft ein friedliches, sonnendurchflutetes Ambiente.

Gemeinsam für Nachhaltigkeit

Alle Menschen und Organsiationen sind aufgefordert, nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln, damit heutige und zukünftige Generationen gut leben können.

Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen und Starkregen nehmen zu, der menschengemachte Klimawandel ist in unserem Alltag spürbar und stellt auch die sozialen Einrichtungen und Dienste vor massive Herausforderungen. Flankiert wird dies durch enorme Investitionsbedarfe und neue Anforderungen an die Notfallvorsorge. Zudem trifft der Klimawandel die besonders vulnerablen Teile der Gesellschaft am stärksten: Menschen mit geringem Einkommen, Menschen mit Unterstützungsbedarf, alte Menschen und Kinder.

Der ASB sieht sich bei den Auswirkungen des Klimawandels als Helfer von Menschen in Notsituationen – etwa bei Überschwemmungen und bei Hitzeperioden – und als Ansprechpartner von Entscheider:innen in Kommunen, Politik und Wirtschaft. Genauso wichtig ist ihm ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Agieren. Hier Beispiele für das Engagement der Samariter:innen in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz:

Klima-Allianz Deutschland

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland ist Mitglied bei der Klima-Allianz Deutschland. Das Bündnis von rund 150 Organisationen setzt sich für eine ambitionierte und sozial gerechte Klimapolitik auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein. „Der ASB bringt sich in die Klimaschutzdebatte aus der Perspektive einer Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen aktiv ein, indem er einen Beitrag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in allen Arbeitsfeldern leisten möchte. Denn es wird immer deutlicher, dass die Klimafrage vor allem auch eine soziale Frage ist", so Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Martin Fichtmüller. Mehr zum Bündnis Klima-Allianz für Deutschland und den Zielen hier: Klima-Allianz für Deutschland

Grafik mit überlappenden Kreisen, Thermometer-Symbol, Text "Hitzeaktionstag 11. Juni 2026".

ASB Partner beim Hitzeaktionstag

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. ist offizielle Partnerorganisation beim Hitzeaktionstag. Neben der Information zum Aktionstag möchte der ASB das Engagement auch nutzen, um gezielt gute Praxisbeispiele aus dem Verband zu sammeln und sichtbar zu machen. Wenn es bereits Aktivitäten oder Ideen im Kontext Hitzeschutz gibt, freut sich der ASB Deutschland über eine Rückmeldung. Ziel des Aktionstages ist es, bundesweit auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze aufmerksam zu machen, für Risiken zu sensibilisieren und konkrete Schutzmaßnahmen anzustoßen – insbesondere für vulnerable Bevölkerungsgruppen. Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten auch unter: https://hitzeaktionstag.de

Lesetipp: 10 hilfreiche Tipps für heiße Tage

Tipps zum Ressourcen und Geld sparen

Es gibt viele Potenziale für nachhaltiges Handeln im persönlichen Umfeld. Und das Gute dabei: Viele Maßnahmen, wie zum Beispiel Strom und Wasser sparen, entlasten auch den Geldbeutel.

zu den Tipps

Alternative text: A colorful illustration featuring trees, flowers, and a rainbow against a light blue sky with fluffy clouds. The text "Tipps für mehr Nachhaltigkeit" is prominently displayed in red on a yellow background. In the bottom right corner, there is a logo for ASB (Arbeiter-Samariter-Bund).

Infos und Tipps für einen nachhaltigen Alltag

Viele Menschen möchten ihr Leben nachhaltiger gestalten, um die endlichen Ressourcen auf unserem Planeten zu schonen, Flora und Fauna zu erhalten und nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

Auch wir Samariter:innen stellen uns dieser Herausforderung. In einem ständigen Prozess verbessern wir unsere Angebote und Hilfsleistungen und stellen diese immer wieder auf den „Nachhaltigkeitsprüfstand“.

In einer Broschüre haben wir Ihnen bewährte Tipps von Samariter:innen zusammengestellt, wie Sie – oftmals schon durch ganz einfache Maßnahmen – Ihren Alltag nachhaltiger gestalten und so die Umwelt schonen können. Vielleicht inspiriert Sie dieses Heft, einfach mal nachzuschauen, wo Potenziale für nachhaltiges Handeln in Ihrem persönlichen Umfeld sind.

Broschüre als PDF lesen

Nachhaltigkeitstipps zur Frühlingszeit

Den Frühling nutzen und genießen mit den Nachhaltigkeitstipps des ASB.

zu den Tipps

10 hilfreiche Tipps für heiße Tage

Hitzephasen, ausgelöst durch die weltweiten Klimaveränderungen, können nicht nur als belastend empfunden werden, sondern auch schwere gesundheitliche Folgen haben. Gerade auch für ältere Menschen und solche mit Atemwegs- oder Herzkreislauferkrankungen stellt andauernde Hitze eine Gefahr da. Damit Sie die hohen Temperaturen gesund überstehen, haben wir Ihnen eine Reihe von Tipps zusammengestellt.

Hier geht es zu unser Infoseite mit den Tipps!

Oder schauen Sie sich die Infos hier als PDF-Broschüre an (ca. 1 MB).

Verschiedene Personen in Einsatzkleidung mit einem gelben Hintergrund und einem Slogan für Katastrophenschutz.

Bereit wie nie

Bisher wird der Brand- und Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen zum überwiegenden Teil von ehrenamtlichen Kräften, unter anderem von vielen Samariter:innen, getragen. Freiwillige Profis, die mit ihrem Engagement in ihrer Freizeit essenzielle Aufgaben erfüllen, ohne die ein erfolgreicher Katastrophenschutz in NRW nicht möglich wäre. Das ist beeindruckend, inspirierend – und leider auch nicht genug. Denn Extremwetterereignisse wie Hitzewellen und Überschwemmungen werden in Zukunft immer mehr Menschen betreffen. Und weil Katastrophenschutz alle angeht. 

Das Gute: Jede:r kann etwas tun, um sich selbst für den Ernstfall vorzubereiten und durch seine Selbsthilfefähigkeit die ehrenamtlichen Katastrophenschützer:innen unterstützen. Auf der Infoseite der Kampagne “Bereit wie nie” gibt es viele wertvolle Tipps. 

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Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten

Der ASB möchte die Resilienz und praktische Fähigkeit der Bevölkerung zur Selbst- und Fremdhilfe in außergewöhnlichen Notlagen, etwa bei Überschwemmungen und Unwettern, steigern. So können Mitbürger:innen im Zivilschutzfall professionelle Hilfskräfte bis zu deren Eintreffen und darüber hinaus vor Ort unterstützen.

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Ein Beispiel aus der Praxis: Nachhaltigkeit beim ASB Bergisch Land

Mit einem breit angelegten Projekt widmet sich der ASB Regionalverband Bergisch Land den Themen Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. "Unser Planet braucht unsere Aufmerksamkeit. Und nur ein sorgfältiger Umgang mit den (noch) vorhandenen Ressourcen sichert uns und allen Lebewesen, und auch unserem Verband eine gute Zukunft", heißt es zur Begründung. 

Infobroschüre des ASB Regionalverband Bergisch Land über sein Nachhaltigkeitsprojekt (PDF)

Die Infoseite des ASB Deutschland zu Nachhaltigkeit findet man hier.

Arbeiter-Samariter-Jugend für mehr Nachhaltigkeit

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind auch für die ASJ NRW wichtige Themen – ganz nach dem Motto „Erste Hilfe für unseren Planeten“! Unter diesem Slogan führen die Samariter*innen immer wieder Veranstaltugen zum Thema durch und möchten so auf die endlichen Ressourcen unseres Planeten aufmerksam machen.

Internetseite der ASJ NRW

Alternative text: Eine Grafik mit einem gelben Hintergrund, die einen Wasserhahn zeigt, aus dem Wasser in eine Hand fließt. Es sind einige Tropfen Wasser sichtbar.

Aufbau klimaresilienter Wasser-, Sanitär- und Hygiene-Versorgung

Der Klimawandel trifft arme Regionen weltweit besonders schwer. Oft verfügen sie über weniger Ressourcen, um sich an die veränderten Klima- und Umweltbedingungen anzupassen oder deren Auswirkungen abzufedern. Mit einem globalen Projekt in 13 Ländern unterstützen der ASB gemeinsam mit arche noVa und lokalen Partnerorganisationen Gemeinden, die besonders stark unter den Folgen des Klimawandels leiden, sich besser vor Dürren, Überschwemmungen und anderen extremen Wetterereignissen zu schützen. mehr

Patientenversorgung im Katastrophenschutz

Klimawandel und Katastrophenschutz

Dramatische Unwetterereignisse werden durch den Klimawandel immer häufiger: Der ASB sieht sich bei den Auswirkungen des Klimawandels als Helfer von Menschen in Notsituationen – etwa bei Überschwemmungen und bei Hitzeperioden – und als Ansprechpartner von Entscheider*innen in Kommunen, Politik und Wirtschaft. Der Verband freut sich über alle, die in Notsituationen mithelfen.

Infos zum ASB-Katastrophenschutz

Ein starker Bevölkerungsschutz für ein krisenfestes Deutschland

Gemeinsames Positionspapier von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche LebensRettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD):

Die Katastrophen in Folge der rasant zunehmenden globalen Erderwärmung und die sich zuspitzende sicherheitspolitische Lage führen der Öffentlichkeit und der Politik auf dramatische Weise vor Augen, wie verwundbar Deutschland und seine Bürgerinnen und Bürger sind. Um einen zukunftssicheren Bevölkerungsschutz aufzustellen, muss eine neue Bundesregierung dringend handeln.

In Deutschland wird der Bevölkerungsschutz fast ausschließlich von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern getragen. Ohne sie würde der Bevölkerungsschutz in seiner jetzigen Form nicht existieren. Der Respekt vor dem Einsatz der Ehrenamtlichen muss sich im politischen Handeln und in den Rahmenbedingungen für das Ehrenamt widerspiegeln, um freiwillige Kräfte zu halten und neue für den Einsatz gewinnen zu können.

Ein zukunftssicher aufgestellter Bevölkerungsschutz braucht eine funktionale gesetzliche Grundlage und eine adäquate Ausstattung. Gegenwärtig erschweren die unterschiedlichen Gesetzgebungen des Bundes und der Länder das Einsatzgeschehen insbesondere bei länderübergreifenden Einsatzlagen. Das kostet wertvolle Zeit und im schlimmsten Fall Menschenleben. Auch Mittel für die Ausstattung der Hilfsorganisationen, die der Bund zur Verfügung stellt, sind der aktuellen Gefahrenlage nicht angemessen. Ganzes Positionspapier als PDF

"Für eine sozial-ökologische Zukunft: Ungleichheit bekämpfen"

Die Mitgliederversammlung des Paritätischen Gesamtverbandes, dem auch der ASB angehört, hat eine Grundsatzposition zur sozial-ökologischen Wende beschlossen. Der Leitantrag "Für eine sozial-ökologische Zukunft: Ungleichheit bekämpfen" greift jüngere Entwicklungen rund um die sozial-ökologische Wende auf, ergänzt die in 2019 erstmals entwickelten klimapolitischen Grundsätze des Verbands um Forderungen aus den Fachbereichen und betont die besondere Bedeutung, die die Bekämpfung von Ungleichheit für die Lösung der ökologischen wie auch sozialen Krisen hat. Die Mitgliederversammlung tagte am 27. April 2023 in Berlin.

Grundsatzposition als PDF lesen

Historisches Fundstück: elektrisch mobil beim ASB vor 100 Jahren

E-Mobilität ist kein aktuelles Phänomen, die Ursprünge dieser Antriebsart liegen bereits im 19. Jahrhundert. Die mit Batterie betrieben Fahrzeuge machten damals den Verbrennungsmotoren sogar ernsthafte Konkurrenz. So waren in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sogenannte Elektrokarren weit bereitet, unter anderem im Zustelldienst der Post. Wie das Archiv des ASB Deutschland zu berichten weiß, hatte auch die ASB-Bundesgeschäftsstelle in den 1920/30er-Jahren, damals noch in Chemnitz beheimatet, ein solches Fahrzeug: Vom ASB-Elektrokarren der Marke AEG ist sogar ein Foto überliefert.
Quelle: ASB-Archiv

Infos auch auf Social Media

Aktuelle Nachrichten zu Nachhaltigkeit und Klimawandel gibt es auch auf der Facebook-Seite ASB und Nachhaltigkeit.

#TeamASB: ASB-Mitarbeitendenportal RITA

Im ASB-Mitarbeitendenportal RITA können ASB-Mitarbeitende aus NRW im internen Bereich (Space) "NRW_Nachhaltigkeit" aktuelle Infos zum Thema abrufen und sich austauschen. RITA (Anmeldung/Registrierung)

Frank Hoyer Leitung Referat Diversität und Nachhaltigkeit