Nachhaltigkeit

Damit nachfolgende Generationen eine Chance haben, in Freiheit und in einer lebenswerten Umwelt zu leben, sind alle Menschen und alle Organsiationen aufgefordert, nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln.

Der Arbeiter-Samariter-Bund sieht sich bei den Auswirkungen des Klimawandels als Helfer von Menschen in Notsituationen – etwa bei Überschwemmungen und bei Hitzeperiode – und als Ansprechpartner von Entscheidern in Politik und Wirtschaft. Auch legt er ein gewichtiges Augenmerk auf ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Agieren.

Hier einige Besispiele für das Engagement der Samariter*innen in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz:

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat mit dem am 29. April 2021 veröffentlichten Urteilsspruch das Deutsche Klimaschutzgesetz, das von der Bundesregierung 2019 auf den Weg gebracht wurde, in Teilen für verfassungswidrig erklärt. Die Richter*innen haben dem Gesetzgeber bis Ende 2022 eine Frist gesetzt, um nachzubessern und dabei insbesondere die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 detailierter zu regeln.

Mit den geforderten Nachbesserungen sollen die Zukunfts- und Freiheitschancen junger Menschen und künftiger Generationen stärker berücksichtigt werden. Bezug nimmt das Gericht in seinem Urteil auf Artikel 20a des Grundgesetzes: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung."

„Mit dem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht klar gemacht, das Klimaschutz ein generationenübergreifendes, vorausschauendes und an Nachhaltigkeit orientiertes Handeln erfordert. Die Zukunftschancen junger Menschen dürfen durch unentschlossenes und am Status quo orientiertes Agieren nicht noch weiter riskiert werden. Der ASB sieht bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Förderung von nachhaltigem Handeln alle Menschen gefordert, ob regional oder international, ob jung oder alt. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Mammutaufgabe, vor der sich niemand mehr wegducken kann“, so Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW e.V.

Pressemitteilung des ASB NRW vom 29.04.2021

Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderung für alle Menschen auf unserem Planeten. Die globalen klimatischen Veränderungen mit ihren hochkomplexen Wechselwirkungen schreiten weiter voran und haben einen nachhaltigen Einfluss auf alle sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereiche.

Diese Veränderungen zwingen uns zum Handeln, etwa durch die Förderung von klimafreundlichen Technologien und von nachhaltigem Handeln, vor allem auf industrieller Ebene und beim Konsumverhalten. Es liegt – noch! – in unserer Hand, ob nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt mit einer noch einigermaßen vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt vorfinden werden.

Der Arbeiter-Samariter-Bund sieht sich bei den Auswirkungen des Klimawandels zum einen als Helfer von Menschen in Notsituationen, etwa bei Überschwemmungen und bei Hitzeperioden. Zum anderen kommt ihm als große Hilfsorganisation die Rolle als Ansprechpartner und Berater von Entscheidern in Politik und Wirtschaft zu. Auch legt er das Augenmerk auf ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Agieren.

Die Ansatzpunkte und Herausforderungen durch den Klimawandel sind bei einer Organisation mit bundesweit 50.000 Mitarbeiter*innen und vielen Hunderttausend Kund*innen mannigfaltig. Dabei befinden wir uns als Menschheit in einer hoch dynamischen Situation: Plötzliche Großschadensereignisse, neue Technologien, gesetzliche Rahmenbedingungen und weitere Faktoren können zu neuen Handlungsstrategien führen. Konzepte und Handlungsempfehlungen müssen deshalb zukunftsorientiert und flexibel sein. Hier ist auch der ASB gefordert, etwa im Katastrophenschutz und in der Pflege.

Bei einer Fachveranstaltung im Dezember 2019 hat der ASB den großen thematischen Bogen geschlagen: Neben überaus interessanten Ergebnissen wurden aber auch viele Fragen aufgeworfen – für so ein komplexes Thema unausweichlich!

Den Nachbericht zur Veranstaltung können Sie hier als PDF lesen.

Hitzephasen, ausgelöst durch die weltweiten Klimaveränderungen, können nicht nur als belastend empfunden werden, sondern auch schwere gesundheitliche Folgen haben. Gerade auch für ältere Menschen und solche mit Atemwegs- oder Herzkreislauferkrankungen stellt andauernde Hitze eine Gefahr da. Damit Sie die hohen Temperaturen gesund überstehen, haben wir Ihnen eine Reihe von Tipps zusammengestellt.

Hier geht es zu unser Infoseite mit den Tipps!

Oder schauen Sie sich die Infos hier als PDF-Broschüre an (ca. 1 MB).

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind auch für die ASJ NRW zentrale Themen – ganz nach dem Motto „Erste Hilfe für den Planeten“!

Der dramatische Rückgang vieler Insekten-​, Vogel-​ und Pflanzenarten ist besorgniserregend. Wissenschafter*innen gehen heute davon aus, dass etwa 45 Prozent der Arten in NRW vom Aussterben bedroht sind. Wir finden: Hier gilt es, schnell umzusteuern. 

Darum sammelt die ASJ NRW gemeinsam mit vielen anderen Engagierten fleißig Unterschriften für die Volksinitiative Artenvielfalt, damit sich die Politiker*innen im Landtag gezielt mit den wichtigen Forderungen der Aktion auseinandersetzen. Gestartet wurde die Aktion von den drei großen NRW-​Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU).

Konkret fordert die Volksinitiative Artenvielfalt einen Stopp des Flächenfraßes, mehr Waldflächen ohne Nutzung, die Ausweitung des Biotopverbundes und die Ausweisung eines Nationalparks Senne. Sie setzt sich außerdem für die Ausweitung des ökologischen Landbaus und ein Verbot chemisch-​synthetischer Pestizide in Naturschutzgebieten ein sowie für den wirksamen Schutz von Gewässern und Auen.

Internetseite der ASJ NRW

Vom 07. bis 09. Mai 2021 fand das Frühjahrsseminar der ASJ zum Thema Nachhaltigkeit statt. Ursprünglich als eine Bildungsfahrt nach Heidelberg geplant, trafen sich die 17 Teilnehmenden coronabedingt im digitalen Raum. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch.

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Ansprechpartner*in

Frank Hoyer Leitung Referat Diversität und Nachhaltigkeit

Landesgeschäftsstelle
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
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