Gemeinsam für Nachhaltigkeit

Damit nachfolgende Generationen eine Chance haben, in einer lebenswerten Umwelt zu leben, sind alle Menschen und alle Organsiationen aufgefordert, nachhaltig und ressourcenschonend zu handeln.

Der Arbeiter-Samariter-Bund sieht sich bei den Auswirkungen des Klimawandels als Helfer von Menschen in Notsituationen – etwa bei Überschwemmungen und bei Hitzeperioden – und als Ansprechpartner von Entscheidern in Politik und Wirtschaft. Genauso wichtig ist ihm ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Agieren. Hier einige Beispiele für das Engagement der Samariter*innen in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz:

Infos und Tipps für einen nachhaltigen Alltag

Viele Menschen möchten ihr Leben nachhaltiger gestalten, um die endlichen Ressourcen auf unserem Planeten zu schonen, Flora und Fauna zu erhalten und nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

Auch wir Samariter*innen stellen usich dieser Herausforderung. In einem ständigen Prozess verbessern wir unsere Angebote und Hilfsleistungen und stellen diese immer wieder auf den „Nachhaltigkeitsprüfstand“.

In einer Broschüre haben wir Ihnen bewährte Tipps von Samariter*innen zusammengestellt, wie Sie – oftmals schon durch ganz einfache Maßnahmen – Ihren Alltag nachhaltiger gestalten und so die Umwelt schonen können. Vielleicht inspiriert Sie dieses Heft, einfach mal nachzuschauen, wo Potenziale für nachhaltiges Handeln in Ihrem persönlichen Umfeld sind.

Broschüre als PDF lesen

10 hilfreiche Tipps für heiße Tage

Hitzephasen, ausgelöst durch die weltweiten Klimaveränderungen, können nicht nur als belastend empfunden werden, sondern auch schwere gesundheitliche Folgen haben. Gerade auch für ältere Menschen und solche mit Atemwegs- oder Herzkreislauferkrankungen stellt andauernde Hitze eine Gefahr da. Damit Sie die hohen Temperaturen gesund überstehen, haben wir Ihnen eine Reihe von Tipps zusammengestellt.

Hier geht es zu unser Infoseite mit den Tipps!

Oder schauen Sie sich die Infos hier als PDF-Broschüre an (ca. 1 MB).

Klima-Allianz Deutschland

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland ist Mitglied im Bündnis Klima-Allianz Deutschland. Das Bündnis von 140 Organisationen fordert von der nächsten Bundesregierung eine gerechte Klimapolitik und warnt davor, ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen mit dem Hinweis auf sozialpolitische Versäumnisse zu unterlassen. Die nächste Bundesregierung müsse die soziale und die ökologische Transformation gemeinsam mit aller Kraft vorantreiben, heißt es in der Erklärung der Klima-Allianz Deutschland, die am 15.09.2021 in Berlin verabschiedet wurde.

„Der ASB bringt sich in die Klimaschutzdebatte aus Perspektive einer Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen aktiv ein, indem er einen Beitrag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in allen Arbeitsfeldern leisten möchte. Denn es wird immer deutlicher, dass die Klimafrage vor allem auch eine soziale Frage ist.", so Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Martin Fichtmüller. Mehr zum Bündnis Klima-Allianz für Deutschland und den Zielen hier: Klima-Allianz für Deutschland

Einsatzleiterin

ASB begrüßt Urteil zum Deutschen Klimaschutzgesetz

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat mit dem am 29. April 2021 veröffentlichten Urteilsspruch das Deutsche Klimaschutzgesetz, das von der Bundesregierung 2019 auf den Weg gebracht wurde, in Teilen für verfassungswidrig erklärt. Die Richter*innen haben dem Gesetzgeber bis Ende 2022 eine Frist gesetzt, um nachzubessern und dabei insbesondere die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 detailierter zu regeln.

Mit den geforderten Nachbesserungen sollen die Zukunfts- und Freiheitschancen junger Menschen und künftiger Generationen stärker berücksichtigt werden. Bezug nimmt das Gericht in seinem Urteil auf Artikel 20a des Grundgesetzes: "Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung."

„Mit dem Urteil hat das Bundesverfassungsgericht klar gemacht, das Klimaschutz ein generationenübergreifendes, vorausschauendes und an Nachhaltigkeit orientiertes Handeln erfordert. Die Zukunftschancen junger Menschen dürfen durch unentschlossenes und am Status quo orientiertes Agieren nicht noch weiter riskiert werden. Der ASB sieht bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Förderung von nachhaltigem Handeln alle Menschen gefordert, ob regional oder international, ob jung oder alt. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Mammutaufgabe, vor der sich niemand mehr wegducken kann“, so Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW e.V.

Pressemitteilung des ASB NRW vom 29.04.2021

ASB-Fachveranstaltung zu den Herausforderungen des Klimawandels

Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderung für alle Menschen auf unserem Planeten. Die globalen klimatischen Veränderungen mit ihren hochkomplexen Wechselwirkungen schreiten weiter voran und haben einen nachhaltigen Einfluss auf alle sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereiche.

Diese Veränderungen zwingen uns zum Handeln, etwa durch die Förderung von klimafreundlichen Technologien und von nachhaltigem Handeln, vor allem auf industrieller Ebene und beim Konsumverhalten. Es liegt – noch! – in unserer Hand, ob nachfolgende Generationen eine lebenswerte Umwelt mit einer noch einigermaßen vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt vorfinden werden.

Der Arbeiter-Samariter-Bund sieht sich bei den Auswirkungen des Klimawandels zum einen als Helfer von Menschen in Notsituationen, etwa bei Überschwemmungen und bei Hitzeperioden. Zum anderen kommt ihm als große Hilfsorganisation die Rolle als Ansprechpartner und Berater von Entscheidern in Politik und Wirtschaft zu. Auch legt er das Augenmerk auf ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Agieren.

Die Ansatzpunkte und Herausforderungen durch den Klimawandel sind bei einer Organisation mit bundesweit 50.000 Mitarbeiter*innen und vielen Hunderttausend Kund*innen mannigfaltig. Dabei befinden wir uns als Menschheit in einer hoch dynamischen Situation: Plötzliche Großschadensereignisse, neue Technologien, gesetzliche Rahmenbedingungen und weitere Faktoren können zu neuen Handlungsstrategien führen. Konzepte und Handlungsempfehlungen müssen deshalb zukunftsorientiert und flexibel sein. Hier ist auch der ASB gefordert, etwa im Katastrophenschutz und in der Pflege.

Bei einer Fachveranstaltung im Dezember 2019 hat der ASB den großen thematischen Bogen geschlagen: Neben überaus interessanten Ergebnissen wurden aber auch viele Fragen aufgeworfen – für so ein komplexes Thema unausweichlich!

Den Nachbericht zur Veranstaltung können Sie hier als PDF lesen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind auch für die ASJ NRW wichtige Themen – ganz nach dem Motto „Erste Hilfe für unseren Planeten“! Unter diesem Slogan führen die Samariter*innen immer wieder Veranstaltugen zum Thema durch und möchten so auf die endlichen Ressourcen unseres Planeten aufmerksam machen.

Internetseite der ASJ NRW

ASJ NRW unterstützt die Volksinitiative Artenvielfalt

Der dramatische Rückgang vieler Insekten-​, Vogel-​ und Pflanzenarten ist besorgniserregend. Wissenschafter*innen gehen heute davon aus, dass etwa 45 Prozent der Arten in NRW vom Aussterben bedroht sind. Wir finden: Hier gilt es, schnell umzusteuern. 

Darum hat auch die ASJ NRW gemeinsam mit vielen anderen Engagierten fleißig Unterschriften für die Volksinitiative Artenvielfalt gesammelt, damit sich die Politiker*innen im Landtag gezielt mit den wichtigen Forderungen der Aktion auseinandersetzen. Gestartet wurde die Aktion von den drei großen NRW-​Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU).

Konkret fordert die Volksinitiative Artenvielfalt einen Stopp des Flächenfraßes, mehr Waldflächen ohne Nutzung, die Ausweitung des Biotopverbundes und die Ausweisung eines Nationalparks Senne. Sie setzt sich außerdem für die Ausweitung des ökologischen Landbaus und ein Verbot chemisch-​synthetischer Pestizide in Naturschutzgebieten ein sowie für den wirksamen Schutz von Gewässern und Auen.

Internetseite der ASJ NRW

Frühjahrsseminar der Samariterjugend zu Nachhaltigkeit

Vom 07. bis 09. Mai 2021 fand das Frühjahrsseminar der ASJ NRW zum Thema Nachhaltigkeit statt. Ursprünglich als eine Bildungsfahrt nach Heidelberg geplant, trafen sich die 17 Teilnehmenden coronabedingt im digitalen Raum. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch.

Nachbericht lesen

„Gesellschaft und Nachhaltigkeit“ im Rahmen der FSJ/BFD-Wahlseminare

In der ASB-Landesschule NRW, der Bildungseinrichtung des ASB NRW e.V., werden für Absolvent*innen eines FSJ oder BFD auch Wahlseminare zum Thema Nachhaltigkeit angeboten.

So ein Seminar fand etwa im Juni 2021 statt. Die fünftägige Schulung startete mit einem Brainstorming, was denn die Teilnehmer*innen mit dem Thema in Verbindung bringen. Anschließend wurde eine gemeinsame Definition erarbeitet, welche dann mit der Definition der Vereinten Nationen (UN) abgeglichen wurden. Auch die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN wurden vorgestellt.

Am zweiten Tag konnte die Seminargruppe zwei Referentinnen der Organisation „Mensch-Tier-Bildung“ begrüßen, die sich mit industrieller Tierhaltung beschäftigt. Hier ging es insbesondere um Rinderhaltung und welchen Einfluss diese auf das Klima hat. Auch ethische Aspekte wurden beleuchtet. Der darauffolgende Tag stand dann unter dem Thema „Stadt der Zukunft“. Die Teilnehmer*innen waren aufgefordert, jeweils sich ein reales Nachhaltigkeits-Projekt zu erarbeiten und zu präsentieren. Zudem gab es einen Fotowettbewerb: Es sollten Fotos von Dingen gemacht werden, die das Thema Nachhaltigkeit illustrieren. Am vorletzten Tag war als Referent Philipp Walter zu Gast. Er führt mit seiner Lebensgefährtin den Blog "einfachleben.blog" und sprach mit den Teilnehmer*innen über Müll und den Umgang der Gesellschaft damit. Abgeschlossen wurde die Woche mit einem Film, der konkrete Handlungsmöglichkeiten vorstellte und zu intensiven Diskussionen führte. Von den Seminarteilnehmer*innen wurde die Woche als lehrreich und informativ, aber auch als nachdenklich stimmend aufgenommen. Internetseite der ASB-Landesschule NRW mit Infos zum FSJ/BFD

Konsequente sozial-ökologische Transformation gefordert

Mit einer Neun-Schritte-Zukunftsagenda haben der Paritätische Gesamtverband, bei dem der ASB Mitglied ist, und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland zum Auftakt des Bundestagswahlkampfes 2021 ein politisches Programm für den konsequenten Aufbruch in eine ökologisch und sozial gerechte Republik vorgelegt. Ein echter gesellschaftlicher Umbau ist nur möglich, wenn man ökologischen Umbau, Naturschutz, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen denkt. Beide Verbände fordern ein entschlossenes Umsteuern der Politik, um unter anderem das 1,5 Grad-Klimaziel zu erreichen, sowie flankierende Maßnahmen für soziale Sicherheit und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. In ihrer detaillierten „Zukunftsagenda für die Vielen“ sprechen sich die Verbände etwa für eine Anhebung des CO2-Preises auf zunächst 50 Euro pro Tonne aus bei voller Rückgabe an die Bevölkerung über einen Pro-Kopf-Ökobonus.

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Klimaschutz in der Freien Wohlfahrtspflege fördern

Was benötigen soziale Einrichtungen und Dienste, damit sie Maßnahmen des Klimaschutzes umsetzen können? Wie müssen die Rahmenbedingungen gesetzt werden? Unter anderem auf Grundlage einer Umfrage unter Paritätischen Mitgliedsorganisationen hat der Paritätische Gesamtverband Forderungen an die Politik formuliert und diese als Positionspapier gemeinsam mit allen Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege veröffentlicht. Auch der ASB ist Mitglied im Paritätischen.

Die Freie Wohlfahrtspflege nimmt ihre Verantwortung bei der Gestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse und der Entwicklung von Zukunftsperspektiven engagiert wahr. Bei der Bewältigung der Klimakrise spielt sie in mindestens dreierlei Hinsicht eine wichtige Rolle:

  • Mit ihren über 100.000 Einrichtungen und Diensten kann sie einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und damit zum Erreichen der deutschen Klimaziele leisten.
  • Eine perspektivisch treibhausgasneutrale Freie Wohlfahrtspflege ermöglicht es ihren Klient/innen, selbst klimafreundlich zu leben und Teil der sozial-ökologischen Transformation zu sein.
  • Die Freie Wohlfahrtspflege stellt eine wichtige Schnittstelle in die Gesellschaft dar und kann auf diesem Wege neue Zielgruppen erreichen und sie für den Klimaschutz gewinnen.

Ganzes Positionspapier lesen (PDF)

Ansprechpartner*in

Frank HoyerLeitung Referat Diversität und Nachhaltigkeit

Landesgeschäftsstelle
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln

0221-949707-21
0221-949707-19
hoyer(at)asb-nrw.de