150 ASB-Helfer*innen theoretisch und praktisch geschult

Wissenstransfer und Einsatzbereitschaft im Bevölkerungschutz auch in Corona-Zeiten gewährleistet

In der aktuellen, durch Covid-19 massiv beeinflussten Situation sind die Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes in Nordrhein-Westfalen mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert, um den Dienstbetrieb und die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten: Einerseits im konkreten Einsatzfall, andererseits aber auch in der Ausbildung.

In der Anfangsphase der Pandemie konnten beispielsweise Lehrgänge der Helfergrundausbildung nicht stattfinden. Aus diesem Grund erarbeiteten die Verbände in NRW Hygienekonzepte, um diese zwingend notwendigen Lehrgänge durchführen zu können. Unter strengen Auflagen wurden diese nun im Spetember 2020 nachgeholt. Rund 150 Teilnehmende durchliefen an verschiedenen Standorten in ganz NRW die Helfergrundausbildung und stehen den Gliederungen nun als Einsatzkräfte zur Verfügung. Die nachgelagerte Fortbildung erfolgt dann auf Standortebene. Auch hierzu wurden Konzepte entwickelt, um die Sicherheit der Einsatzkräfte und die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. So werden wichtige praktische Übungen nur in Kleingruppen durchgeführt oder Dienstabende zu unterschiedlichen medizinischen Themen über Videokonferenzen abgehalten.

"Mit der kontinuierlichen und gründlichen Aus- und Fortbildung der Helfer*innen gewährleistet der ASB seinen hohen Standard in der Bevölkerungshilfe. Ein herzliches Dankeschön geht hier an die Ausbilder*innen und Helfer*innen für ihr herausragendes Engagement in diesen besonderen Zeiten", so der Referent für nationalen Bevölkerungsschutz beim ASB NRW, Dominik Hohnbaum.