Samariter*innen helfen ukrainischen Flüchtlingen

Hilfsgütertransporte des ASB aus NRW sind unterwegs. Und in NRW ist man von Seiten des ASB auf die ankommenden Flüchtlinge vorbereitet.

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Seit den Angriffen der russischen Armee auf die Ukraine fliehen Menschen unter anderem nach Polen und in die Slowakei, um den Kriegshandlungen zu entkommen. Dort brauchen sie Unterkunft, Nahrung und Hygieneartikel.

Hilfsgütertransporte des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) aus NRW sind unterwegs. Und in NRW ist man von Seiten des ASB auf die ankommenden Flüchtlinge vorbereitet.

Derzeit sind beispielsweise Helfer*innen des ASB Ostwestfalen-Lippe nach Przemyśl an der polnisch-ukrainischen Grenze unterwegs. Sie transportieren Feldbetten, Bekleidung und Handtücher. Gemeinsam mit der Feuerwehr Paderborn, den Maltesern, den Johannitern, dem THW und dem DRK haben sie sich auf den Weg gemacht, um zu helfen.

Auf Initiative des ASB Region Düsseldorf bricht heute, am Vormittag des 03.03.2022, ein Hilfstransport an die polnisch-ukrainische Grenze auf. Es liegt eine konkrete Bedarfsanforderung eines Krankenhauses in Lwiw vor, die über private Kontakte von Einsatzkräften des ASB Region Düsseldorf übermittelt wurde. Der ASB Oberhausen/Duisburg stellte für den Transport medizinisches Verbrauchsmaterial zur Verfügung, der ASB Landesverband Nordrhein-Westfalen koordinierte die Abholung des Materials zwischen den beteiligten Gliederungen und stellte ebenfalls medizinisches Verbrauchsmaterial zur Verfügung.

Der ASB Witten bereitet sich gemeinsam mit dem dortigen DRK und der Stadt auf die Ankunft von rund 70 geflüchteten Frauen mit ihren Kindern vor. Außerdem reagiert der ASB Witten auf eine Bitte der ukrainischen Ärztevereinigung in Deutschland und organisiert eine Sammlung von medizinischen Hilfsgütern für die Ukraine.

In Essen hat der ASB Ruhr mit seinem Tochterverein Die Perspektive e.V. eine Sammelstelle für dringend benötigte Dinge des täglichen Lebens wie Schmerzmittel, Hygieneartikel oder Konserven eingerichtet.

„Wir haben Erfahrung in der Versorgung von Flüchtlingen sowie die nötige Ausrüstung, um auch eine große Zahl an hilfsbedürftigen Menschen zu unterstützen“, sagt Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW. „Unser Ziel ist es, das Leid der fliehenden Menschen zu lindern; sie sollen sich hier sicher fühlen.“

Der ASB in NRW und deutschlandweit plant und organisiert in verschiedenen Städten und Regionen weitere Aktionen und Transporte. Der ASB Deutschland beantwortet Fragen zu den aktuellen Einsätzen des ASB unter https://www.asb.de/ukraine

Der ASB bittet um Geldspenden unter https://www.asb.de/ukraine für die vom Krieg betroffenen Menschen.

Ansprechpartner*in

Gisela GrawLeitung des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Landesgeschäftsstelle
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