Bundesweit etwa 30 ASB-Rettungshundestaffeln im Einsatz

NRW

Rettungshunde des ASB Ruhr bei Tagen der offenen Tür

Die Feuerwehr Essen lädt wieder zu ihren traditionellen Tagen der offenen Tür am 16. und 17. August 2008, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr (Eiserne Hand 45, 45139 Essen), ein. Die Organisatoren haben wieder ein buntes Programm aus Demonstrationen und Informationen zusammengestellt. So präsentiert der ASB Regionalverband Ruhr e.V. am Samstag seine Rettungshunde ganz unter dem Motto „Freund und Retter - der Rettungshund".

Die Rettungshundestaffel des ASB Ruhr wurde 2005 ins Leben gerufen. Bei den eingesetzten Hunden ist man nicht auf bestimmte Rassen festgelegt, sondern jeder Hund, der für die Rettungshundearbeit die nötigen Vorraussetzungen erfüllt, ist willkommen. Zur theoretischen Arbeit trifft man sich in Essen, trainieren werden die Hunde aber in verschiedenen Trainingsgebieten im weiten Umfeld. Denn: Die Hunde sollen sich nicht an bestimmte Gebiete gewöhnen, damit sie nicht aus der Erinnerung heraus suchen.Der ASB hat in Deutschland etwa 30 Rettungshundestaffeln mit über 200 einsatzfähigen Rettungshundeteams. Damit zählt der Arbeiter-Samariter-Bund in Deutschland zu den führenden Anbietern von Rettungshunden im Rettungsdienst und Katastrophenschutz.Einsatzschwerpunkte der Rettungshunde sind z.B.:

- Suche nach Menschen, die in unwegsamem Gelände vermisst werden

- Suche nach Menschen, die verwirrt oder völlig desorientiert sind

- Suche nach Unfallopfern, die im Schockzustand vom Unfallort fortgelaufen sind

- Suche nach Kindern, die sich verirrt oder verlaufen haben

- Suche nach Suizid gefährdeten Menschen, die sich in Waldgebiete geflüchtet haben

- Suche z.B. nach Joggern, Mountainbikern oder Reitern, die nach einem Unfall hilflos im Wald liegen.Auch bei Naturkatastrophen, Explosions- und Eisenbahnunfällen, können die ASB-Rettungshunde zur schnellen Ortung vermisster oder verschütteter Personen eingesetzt werden.In der Flächesuche können Rettungshunde menschliche Witterung noch bis zu einer Entfernung von 200 Metern aufspüren. In unwegsamem Gelände, ist die Suche mit Rettungshundeteams wesentlich effektiver und schneller, als der Einsatz von Menschenketten. Ein ausgebildeter Rettungshund ist bei der Trümmersuche in der Lage einen verschütteten Menschen noch bis zu einer Tiefe von 7 Metern zu lokalisieren. Sie sind auch in der heutigen Zeit bei der Ortung verschütteter oder vermisster Menschen der Technik überlegen.Mehr Informationen unter www.asb-ruhr.de und www.rettungshunde-online.de