Jahresempfang 2011 des ASB Nordrhein-Westfalen

NRW

Sylvia Löhrmann, Stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, würdigt nachhaltiges Engagement des ASB für das Bürgerschaftliche EngagementUnter seinem Motto „Aktiv. Solidarisch. Beherzt.“ hatte der ASB Landesverband Nordrhein-Westfalen am 02. April 2011 zu seinem traditionellen Jahresempfang in den Robert-Schumann-Saal des Museum Kunstpalast in Düsseldorf eingeladen. Ca. 200 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen, Institutionen und Organisationen waren gekommen.In seiner Eröffnungsrede führte Dr. Georg Scholz, Landesvorsitzender des ASB Nordrhein-Westfalen, aus, dass der ASB in NRW in seinen Arbeitsbereichen, etwa im Katastrophenschutz, den Rettungs- und Sanitätsdiensten und den sozialen Diensten, auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken könne. Diese Erfolge gelte es zu festigen und auszubauen. Herausforderungen für die Zukunft wären unter anderem das Landesrettungsdienstgesetz, die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) und der Fachkräftemangel im Pflegebereich.Sylvia Löhrmann, Stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, war Gastrednerin des Jahresempfangs. Sie würdigte das nachhaltige Engagement des ASBs für die Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements. Die Aktivitäten von Hilfsorganisationen wie dem ASB wären wichtig für das Funktionieren einer sozialen und gerechten Gesellschaft. Dr. Scholz dankte Ministerin Sylvia Löhrmann für ihre Ausführungen und überreichte ihr einen Erste-Hilfe-Koffer.Die Weiterentwicklung von Diensten und das Initiieren von neuen Projekten ist dem ASB ein wichtiges Anliegen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden daher innovative Initiativen und Dienstleistungen von drei ASB-Verbänden unter der Moderation von Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink durch den ASB Nordrhein-Westfalen gewürdigt:Dies waren zum einen die Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz des ASB Bergisch Land. Leitgedanke der Einrichtung ist, dass Menschen mit Demenz einen Ort brauchen, an dem sie in ihrer `eigenen Welt´ leben können. Der ASB Bergisch Land hat seit Februar 2010 zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften in einer Doppelhaus-Villa in Bergisch-Gladbach eingerichtet. Stellvertretend für alle am Wohnprojekt beteiligten Personen wurden Hausleiterin Thaddäa Cucchiara, Pflegedienstleiterin Jutta Bauer-Knitter, Alltagsbegleiterin Antje Waßerburger und die Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, Anne Paweldyk, geehrt. Die Laudatio hielt die ASB-Vizepräsidentin MdL Britta Altenkamp.Geehrt wurde auch die Aktion „Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler“ der Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr. Die jungen Samariterinnen und Samariter bieten seit 2009 Berufsberatung auf Augenhöhe für Schüler an. Die ASJ´ler vermitteln Praktikumsplätze, beraten beim Verfassen von Lebensläufen und geben Tipps für einen erfolgreichen Verlauf von Bewerbungsgesprächen. Geehrt wurden Diplom-Pädagoge Henning Handschke, Jugendsekretär der ASJ Ruhr, und Michael Vohwinkel, Vorsitzender der ASJ Ruhr, durch ASB-Präsident Prof Dr. Michael Stricker.Eine Würdigung erfuhr auch die Motorradstaffel des ASB Dortmund: Beim ASB Dortmund sind die Rettungsassistenten seit 2010 auch auf dem Motorrad im Einsatz. So kommen sie bei einem Notfall in schwierigen Verkehrssituationen zügig zum Einsatzort und können schnell helfen. Die Ehrung erhielten stellvertretend für die bei der Motorradstaffel Aktiven Christoph Hardt, ehrenamtlicher Leiter der Motorradstaffel des ASB Dortmund, und Oliver Heinicke, stellvertretender ehrenamtlicher Leiter. Laudator war ASB-Vizepräsident MdL Dr. Stefan Berger.Auch für kurzweilige Unterhaltung war beim Empfang gesorgt: Maria Grund-Scholer und René Steinberg präsentierten Ausschnitte aus der „WDR-Radiosatire live on Stage“.Der Wasserrettungsdienst des ASB Region Düsseldorf und die Motorradstaffel des ASB Dortmund stellten sich und ihre Arbeitsgeräte und -fahrzeuge im Außenbereich des Veranstaltungsortes vor. Der Sanitätsdienst wurde dankenswerterweise vom ASB Region Düsseldorf übernommen.Das Bild zeigt Samariterinnen und Samariter vom Wasserrettungsdienst des ASB Region Düsseldorf zusammen mit ASB-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink (2.v.l.), ASB-Landesvorsitzender Dr. Georg Scholz (4.v.l.), die Stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann (5.v.l), ASB-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker (5.v.r.), ASB-Landesvorstandsmitglied Uwe K. Kollmann, (3.v.r.) und Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz undKatastrophenhilfe (2.v.r.)Foto: Michael Schuff