Rettungshund des ASB Ostwestfalen-Lippe findet Vermisste

NRW

Nahtloser Einsatz von Mantrailer und FlächenhundEine Alarmierung der Rettungshundestaffel erreichte am frühen Freitagabend des 04. November 2011 die Einsatzzentrale des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe e.V. Eine Frau war seit 15 Uhr abgängig, die Vermisste stark suizidgefährdet.Die ASB-Rettungshundestaffel rückte mit allen verfügbaren Kräften zum Einsatzort im Bielefelder Stadtwald aus. Man begann die Suche zunächst mit einem Mantrailer, der die grobe Richtung des derzeitigen Aufenthaltortes der Vermissten ermitteln konnte. Die Suche auf dem weitläufigen Gelände musste dann in der Nacht aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen ergebnislos abgebrochen werden. Am Samstagmorgen wurde ein externer Mantrailer zur Unterstützung angefordert und auch die Rettungshundestaffel der Johanniter Unfallhilfe kam zum Einsatz. Der zweite Mantrailer bestätigte die grobe Richtung vom Vorabend und ASB-Rettungshundeführer Daniel Ernst (Foto) durchkämmte nun mit seinem Flächenhund Sam ein größeres Gebiet im südlichen Teutoburger Wald. Diese Maßnahme führte gegen Mittag zum Erfolg. Die Vermisste konnte bewusstlos aufgefunden werden. Der ASB übernahm die Erstversorgung und den Transport durch das Gelände bis die Frau dem bereitstehenden Rettungswagen übergeben und in ein Krankenhaus transportiert werden konnte. Der Einsatz zeigt, wie wichtig ein nahtloser Einsatz von Mantrailer und Flächenhund sein kann: oftmals wird nur gemeinsam ein perfektes Suchergebnis erreicht. Ingo Schlotterbeck, Geschäftsführer des ASB OWL, sprach allen eingesetzten Helfern einen besonderen Dank für den engagierten und erfolgreichen Einsatz aus. Der ASB OWL im Internet unter www.asb-owl.deFoto: ASB OWL