Hochwasser in NRW. Helfen Sie uns beim Helfen!

Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Retter*innen des ASB sind in der Hochwasserregion in NRW unermüdlich im Einsatz. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

Im Einsatz für die Hochwasser-Opfer

ASB-Helfer*innen aus ganz NRW sind aktuell im Einsatz für die Betroffenen der Überflutungen. Sie bauen Sanitätszelte auf, retten Menschen, die sich auf Häuserdächer flüchten mussten und bringen verletzte oder kranke Menschen ins Krankenhaus.

Mit Drohnen werden Überschwemmungsgebiete überflogen, um sich ein schnelles Bild von der Lage dort machen zu können. Zusätzlich sorgen ASB-Helfer*innen dafür, dass die Retter bei ihrem tage- und nächtelangen Einsatz gut verpflegt sind.

Hier finden Sie regelmäßig neue Informationen über unseren Einsatz.

Jetzt spenden für den ASB-Katastrophenschutz!

ASB rettet Menschen aus überfluteten Häusern in Wuppertal

Der ASB Dortmund ist wieder im Einsatz

+++Update 23.7.21+++

Derzeit ist die Einsatzeinheit der Bezirksregierung Arnsberg (BRA02) - besetzt durch ASB und DRK Dortmund - wieder mit rund 33 Helfer*innen im Einsatz, diesmal in Harscheid. Der Auftrag: Die Verpflegung von 250 Menschen. Viele der Einsatzkräfte - gerade aus dem Ehrenamt - sind zum wiederholten Male dabei, um den betroffenen Menschen in der Region zu helfen.

Danke für Euren Einsatz und kommt gut wieder heim!

Gemeinsam für die Menschen in Not

+++Update 22.7.21+++

Die Katastrophenhelfer*innen des ASB Witten haben bei ihrem Einsatz in Bad Münstereifel die ganze Zerstörung gesehen, die das Wasser angerichtet hat. Um jedoch den betroffenen Menschen schnell und effektiv helfen zu können, fehlte es zum Beispiel an Strom.

Kurzerhand wurde beim ASB NRW und beim ASB-Bundesverband um dringend benötigte Stromaggregate gebeten. Das setzte eine spontane Kette von Hilfsangeboten, auch anderer ASB-Gliederungen aus Deutschland, ingang. So organisierte der ASB Hamburg noch am gleichen Tag einen LKW-Transport mit den benötigten Geräten, die in der gestrigen Nacht den ASB Witten erreichten. Auch der ASB Osnabrück bot seine Hilfe an.

Um den Menschen im Krisengebiet so schnell wie möglich die lebensnotwendige Unterstützung zukommen zu lassen, hat der ASB Witten heute den Transport der Stromaggregate nach Bad Münstereifel organisiert. 

Wir helfen hier und jetzt... und mit gemeinsamen Kräften sogar noch stärker als sonst!

ASB Ruhr: Senior*innen auf dem Weg zurück nach Mülheim

+++Uptdate 21.7.21+++

In der vergangenen Woche wurde während des schlimmsten Hochwassers ein Altenwohnheim in Mühlheim evakuiert. Die betroffenen alten Menschen waren kurzfristig im Marienhospital in Altenessen untergebracht worden. Gestern konnten die glücklichen Bewohnerinnen und Bewohner des Heims endlich wieder zurück in ihr Zuhause. Die Mitarbeiter*innen des ASB Ruhr waren froh, auch mal einen freudigen Anlass für einen Éinsatz zu haben. Mit zahlreichen Fahrzeugen sorgten sie für einen reibungslosen und geordneten Rückweg. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

ASB Witten: ein Eindruck aus Bad Münstereifel

+++ Update 21.7.21+++

"Wir sind gestern, am 20.7., zur Versorgung der ansässigen Feuerwehr, deren Wache vom Hochwasser sehr betroffen ist, eingesetzt worden. Außerdem haben wir die Regelrettung unterstützt, da die Bedürftigen sie aufgrund der nicht mehr vorhandenen Rettungswege nicht erreichen konnten. Neben diesen Aufgaben haben die Helfer selbst die Initiative ergriffen und auch Privatpersonen geholfen, ihre verwüsteten Häuser auszuräumen.

Die Verwüstung ist kaum vorstellbar. Die Menschen, mit denen wir reden konnten, sind verzweifelt und haben große Zukunftssorgen, Versicherungen etc. sind zum großen Teil nicht geklärt. Es war für alle Beteiligten ein physisch und psychisch sehr belastender Einsatz."

Wir helfen hier und jetzt… auch die ganze Nacht durch!

+++Update 20.7.21+++

In der katastrophalen Hochwassernacht von Mittwoch auf Donnerstag der vergangenen Woche unterstützte der ASB Ruhr die Essener Feuerwehr im Bereich Kupferdreh, wo sich der kleine Deilbach in einen reißenden Fluss verwandelt hatte. Menschen mussten in großer Eile ihr Zuhause verlassen und vor den Wassermassen gerettet werden. Die ganze Nacht durch war das Team des ASB im Einsatz. „Wie in Essen eigentlich immer, haben alle Hilfsorganisationen und die Feuerwehr sehr koordiniert zusammengearbeitet. Mein Dank geht an alle, die in dieser uns noch lange beschäftigenden Nacht dabei waren!“, findet Rettungsdienstleiter Ralf Nebel die richtigen Worte und ergänzt: „Auch an alle, die in der Zeit die normalen Arbeitsabläufe beispielsweise im Rettungsdienst oder dem Hausnotruf aufrechterhalten haben. Ihr alle habt einen großartigen Job gemacht!“

Einsatz im Katastrophenschutz - mal anders

+++Update 20.7.21+++

Nach dem Unwetter am Mittwoch sind die ehrenamtlichen ASBler*innen im Bergischen Land weiterhin unermüdlich im Einsatz! Einen ganz besonderen Einsatz nehmen sie dabei im Auftrag des Rheinisch Bergischen Kreises wahr: In seiner Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach hat der ASB Bergisch-Land e.V. eine Vermittlungsbörse für Hilfsangebote und Hilfegesuche eingerichtet. Die Vermittlungsbörse funktioniert so: Während ein/e Helfer*in eingehende Telefonanrufe entgegennimmt, bearbeiten zwei weitere Helfer*innen eingehende E-Mails und pflegen Angebote und Gesuche in eine Datenbank ein. Eine weitere Einsatzkraft koordiniert dann Angebote und Gesuche, sie nimmt also die Zuordnung vor und stellt den Kontakt her. So findet jeder Hilfebedarf schnell und passgenau die richtige Hilfe.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen im Rheinischen Bergischen Kreis ist enorm. Allein in den ersten 24 Stunden gingen über 600 Nachrichten ein und auch die ersten Angebote konnten bereits vermittelt werden. Ein herzliches Dankeschön dafür!!

An diesem Wochenende war die Börse jeweils mit fünf ehrenamtlichen Helfer*innen unserer Katastrophenschutzeinheit besetzt. In der Woche übernehmen hauptamtliche Mitarbeiter*innen die Aufgaben.

Die Vermittlungsbörse ist noch bis Freitag, 23.7. jeweils zwischen 9 und 17 Uhr unter kontakt@asb-bergisch-land.de oder unter 02202 955 66-52 erreichbar.

Energie tanken für den nächsten Einsatz

+++Update, 19.7.21+++

Die Erschöpfung ist groß: Nach tage- und nächtelangem Einsatz sind auch die Helferinnen und Helfer des ASB Rhein-Erft/Düren am Rande ihrer Kräfte. In Erftstadt-Liblar waren sie in einer sogenannten ASB-Einsatzeinheit für ein Behelfskrankenhaus und ein Behelfsaltenheim verantwortlich. Dort wurden auch zwei Seniorenheime vollständig evakuiert.

Eine Betreuungsstelle, die dort vom ASB eingerichtet wurde, bleibt noch bis zum Freitag, den 23.7. bestehen.

Das Hochwasser und dessen Folgen erschwerten jedoch auch die Rettungsarbeiten. Die Wassermassen behinderten sowohl den Weg zur Einsatzstelle als auch die Abstimmung untereinander. So waren die Helfer*innen in Euskirchen zunächst von jeglicher Kommunikation abgeschnitten.

Die körperlichen, aber auch seelischen Belastungen eines solchen Einsatzes sind groß. Darum gibt es grundsätzlich für die ASB-Einsatzkräfte zu jeder Zeit während des Katastrophenfalls die Möglichkeit einer Betreuung durch speziell geschulte Teams der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) des ASB.

Das Einsatzteam des ASB Münsterland ist vor Ort

+++Update 19.07.21+++

Verpflegung für Einsatzkräfte und Betroffene – unsere Katastrophenschützer*innen vor Ort

Seit Tagen sind die Helfer*innen des ASB-Katastrophenschutzes im Einsatz. Sie retten eingeschlossene Menschen aus ihren Häusern, evakuiert Krankenhäuser und Altenheime und baut Notunterkünfte und Sanitätszelte auf. Verletzte werden versorgt und in die Krankenhäuser gebracht. Außerdem versorgt der ASB evakuierte Menschen und Einsatzkräfte mit Verpflegung.

Auch die Einsatzeinheit NRW Bottrop 02 aus dem Bezirk Münster, die sich aus Einsatzkräften des ASB Regionalverband Vest Recklinghausen e.V. und dem ASB im Kreis Borken aus dem ASB Regionalverband Münsterland e.V. zusammensetzt, kümmerte sich in Leverkusen und den Aufbau einer Betreuungsstelle sowie um die Verpflegung von 1.000 Personen, darunter 200 Einsatzkräfte der Bundeswehr und über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie auch die vom Hochwasser betroffenen Menschen vor Ort.

Die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung, die über passende Ausstattung wie beispielsweise auch das sog. „Spülmobil“ verfügt, sind ein wichtiger Teil für schnelle und professionelle Hilfe vor Ort. Mit Hilfe dieser Spezialausstattungen kann ganz kurzfristig die notwendige Infrastruktur hergestellt werden. Denn auch wenn dies manchmal nicht so stark im Fokus der Betrachtung liegt: Nur wenn eine Hilfestruktur errichtet werden kann auch die Einsatzkräfte passend versorgt sind, kann auch den betroffenen Menschen vor Ort geholfen werden.

Andre Dahlhaus gibt einen kleinen Einblick stellvertretend für die Einsatzkräfte: „Die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräften funktioniert wirklich sehr gut und auch das Miteinander der Menschen vor Ort ist eine tolle Motivation. Menschen, die selber alles verloren haben, kommen hierher und stellen sich und ihre Arbeitskraft zu Verfügung. Das ist wirklich bewegend.“

Seit heute Morgen ist nun klar, dass sich die Einsatzeinheit Bottrop 02 sowie auch die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung heute im Laufe des Tages auf den Rückweg machen wird. Ein erster wichtiger Teil der Hilfestellung durch überregionale Einsatzkräfte ist geleistet. „Seit Donnerstagabend ist die Einsatzeinheit inzwischen unterwegs und rotierend im Einsatz, so dass jede*r mal 2-3 Stunden Ruhe und Schlaf Stück bekommen kann. Nun können wir allerdings auch spüren, dass unsere Kräfte langsam nachlassen und es ist gut, dass ein Wechsel stattfinden kann.“, so fasst Andre Dahlhaus den aktuellen Einblick in die Arbeit zusammen.

Katastrophenschützer aus Stadt und Landkreis Kassel helfen mit

+++Update 18.07. 2021, 13 Uhr +++

Hier eine Pressemitteilung der Stadt Kassel: "24 Mitglieder des Katastrophenschutzes aus Stadt und Landkreis Kassel sind am Samstagmittag zum Nürburgring im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz aufgebrochen, um von dort aus in den besonders vom Hochwasser betroffenen Gebieten Hilfe zu leisten. Mit acht Krankenwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Hessen  und des Deutschen Roten Kreuzes unterstützen sie die dortigen Einsatz- und Rettungskräfte vor allen beim Patiententransport.

„Die Unwetter-Katastrophe, die es in den vergangenen Tagen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gegeben hat, ist verheerend. Die oberste Priorität in den besonders betroffenen Gebieten ist nach wie vor das Retten von Menschenleben. Es ist für uns mehr als nur selbstverständlich, dass wir in diesen schwierigen Zeiten helfen“, sagen Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle und Landrat Andreas Siebert in einer gemeinsamen Erklärung. /…/Vorgesehen ist zunächst ein Einsatz von 48 Stunden."

Danke, dass ihr helft und mit anpackt!

Stadt Kassel; Foto: Constanze Wüstefeld

Der ASB Wuppertal wurde erneut alarmiert

+++Update 18.7., 9.00 Uhr+++

Soeben wurde der Patiententransportzug 10 (PTZ-10) der Stadt Wuppertal alarmiert. Wir stellen einen Rettungswagen (RTW) und einen Krankentransportwagen (KTW).

Dies ist der 13. Einsatz seit Mittwoch Abend für unsere ehrenamtlichen Helfer*innen in Wuppertal. Ein großen Dank für den unermüdlichen Einsatz.

Hier geht es zu einem kurzen Video auf Facebook

Gemeinsam hilft es sich besser

+++ Update zum Einsatz im Kreis Heinsberg, 17.7., 15.30 Uhr +++

In den frühen Morgenstunden ist der ASB Bochum  gemeinsam mit den Einsatzkräften der Feuerwehr Bochum, der Feuerwehr Herne und dem DRK Bochum im Bereitstellungsraum eingetroffen.

Die Aufgabe des ASB und der DRK-Kräfte besteht darin, die Versorgung und die medizinische Absicherung der gesamten Bereitschaft sicherzustellen.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch REWE Lenk OHG, der mitten in der Nacht, um 01:00 Uhr Brot für alle Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt hat! Das ist Zusammenarbeit wie wir sie im Katastrophenschutz brauchen!

ASB Witten und Bergisch Land vermitteln Hilfe an Hilfesuchende

+++ Update aus Bergisch Land, 17.7., 15.40 Uhr +++

Der Rheinisch-Bergische Kreis hat jetzt eine koordinierende Stelle eingerichtet, die Hilfsangebote und Hilfegesuche entgegennimmt und vermittelt. Ab sofort ist die Vermittlungsbörse für Sach- und Hilfeleistungen aktiv. Der Rheinisch-Bergische Kreis hat den Arbeiter-​Samariter-​Bund Regionalverband Bergisch Land e.V. beauftragt, die Vermittlungsbörse zu koordinieren, da dieser bereits über die entsprechende Logistik verfügt und die bereits bestehenden Angebote im Kreis miteinander vernetzt.

So hat beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz in Rösrath bereits entsprechende und gut funktionierende Angebote und Strukturen geschaffen. Auch in Bergisch Gladbach bestehen bereits gute Strukturen. Damit dies kreisweit erfolgt, gibt es nun die Vermittlungsbörse. Sie vernetzt jetzt Helferinnen und Helfer kreisweit mit den vielen Menschen, die durch das extreme Unwetter in eine Notlage geraten sind.

Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benötigen oder die helfen möchten – ob mit Sachspenden, persönlichem Einsatz oder anderen Dienstleistungen – können sich per E-Mail an kontakt(at)asb-bergisch-land.de oder telefonisch unter 02202 955 6652 an die Vermittlungsbörse wenden. Der ASB bittet darum sich möglichst per E-Mail zu melden, da so die Sichtung und Vermittlung zügiger erfolgen kann. Aber auch Telefonanrufe sind willkommen. Die Vermittlungsbörse ist am heutigen Samstag, 17. Juli, von 15 bis 20 Uhr, und von Sonntag, 18. Juli, zunächst bis nächste Woche Freitag, 23. Juli, von 9 bis 17 Uhr zu erreichen. Sollte die Vermittlungsbörse über die Zeit hinaus gefragt sein, wird das Angebot gegebenenfalls verlängert.

 

+++ Update aus Witten, 17.7. 15 Uhr +++

Den ASB Witten erreichen viele Angebote von Spenden, z. B. für Möbel, Kleider etc. aber auch Nachfragen von Hilfesuchenden gehen dort ein. Der ASB Witten möchte Hilfesuchende und Hilfeanbieter zusammenbringen.

Benötigen Sie Hilfe aufgrund der derzeitigen Hochwassersituation oder können Sie Hilfe oder Unterstützung in welcher Form auch immer anbieten? Auch Manpower ist gefragt!!! Dann melden Sie sich per Mail unter: info@asb-en.de. Geben Sie bitte unbedingt Ihre Telefonnummer an.

Wir vermitteln die Hilfesuchenden zu den Hilfeanbietern - Wir helfen hier und jetzt

Bericht des ASB Oberhausen

+++Update 17.7., 15.15 Uhr+++

Der ASB Oberhausen/Duisburg wurde am 15.07.2021 gegen 15:45 Uhr im Rahmen des Landeskonzept der überörtlichen Hilfe als Betreuungsplatz 500 alarmiert.

Gemeinsam wurde mit dem DRK Kreisverband Oberhausen e.V in Mülheim an der Ruhr der Betreuungsplatz eingerichtet. Um 21:00 Uhr konnte dem Krisenstab der Stadt Mülheim an der Ruhr die Aufnahmebereitschaft des Betreuungsplatzes gemeldet werden. Hier wurde insbesondere darauf geachtet, die Nachverfolgung der Kontakte mit in der Registratur zu überwachen. Der ASB hat die  sanitätsdienstliche Absicherung, die Registratur inklusive COVID Screening und einen Isolationsbereich übernommen. Glücklicherweise konnten die bedrohten Bereiche gesichert werden und der Betreuungsplatz kam nicht zum Einsatz. Aufgrund einer Lageveränderung im Heimatgebiet wurden wir durch den Stab der Stadt Mülheim entlassen und konnten direkt den Betreuungsplatz nach Oberhausen verlegen. Da es im Bereich des Ruhrdeiches zu einem Wasseraustritt kam, hat der Krisenstab der Stadt Oberhausen entschieden, präventiv einen Betreuungsplatz einzurichten.

Um 13:00 Uhr am Freitag konnten die letzten Kräfte den Betreuungsplatz sichern und verlassen. Der Betreuungsplatz bleibt aber weiterhin eingerichtet, sodass unsere ehrenamtlichen Helfer weiterhin in Abrufbereitschaft sind. Insgesamt waren 22 Helfer des ASB Oberhausen/Duisburg im Einsatz, die von acht Helfern des ASB OWL unterstützt wurden.

 

ASB Vest Recklinghausen unterstützt die Helfer*innen

+++Update 17. Juli 10.45 Uhr+++

Seit vorgestern Abend ist der ASB Vest Recklinghausen im Einsatz.

Gestern wurde mit der Hilfe vieler Ehrenamtlicher, aber auch von vielen engagierten und spontanen Helfer*innen eine Betreuungsstelle aufgebaut.

Der Einsatz wird sich voraussichtlich noch über das Wochenende erstrecken.

Gleichzeitig unterstützten die Einsatzkräfte seit der Nacht zudem den Patiententransportzug mit einem KTW und halfen bei der Evakuierung einer Pflegeeinrichtung.

Herzlichen Dank für euren Einsatz!

Bericht des Katastrophenschutzes ASB Bergisch Land

Vollalarm der Einsatzeinheit im Rheinsch-Bergischen Kreis zur Hilfe beim Unwetter!

Am Mittwoch wurden wir um 18:31 Uhr zunächst zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Aufgrund der anwachsenden Lage wurde kurz darauf die gesamte Einsatzeinheit nachalarmiert.

21:00 Uhr: Im Verlauf des Abends wurden zahlreiche Rettungsdienst-Einsätze von den zusätzlichen Rettungsmitteln abgearbeitet, häufig in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Wasserrettung. Auf der Autobahn 1 befreiten wir eine Person aus ihrem Auto, das im Wasser stecken geblieben war.

22:00 Uhr: Auch unsere Betreuungsgruppe war die Nacht über im Einsatz und verpflegte die Einsatzkräfte.

03:00 Uhr: In der Nacht kam es zu einem Wohnungsbrand in der Leichlinger Innenstadt mit mehreren Verletzten und Vermissten. Die Feuerwehr Leichlingen konnte nur schwer zu dem Gebäude vordringen, da die Zufahrtstraße unter Wasser stand. Unser Notarzteinsatzfahrzeug übernahm kommissarisch die organisatorische Leitung Rettungsdienst und richtete eine sogenannte Patientenablage ein. Zudem wurde durch einen unserer Rettungswagen eine Anlaufstelle für Betroffene sowie ein Rettungsmittelhalteplatz eingerichtet. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz und der DLRG konnten die Personen gerettet und versorgt werden.

05:30 Uhr: alarmierte die Leitstelle unsere Betreuungsgruppe als letzte freie Einheit nach Rösrath zur Evakuierung eines Seniorenheims. Dieses stand bereits unter Wasser und wurde von der Feuerwehr Rösrath evakuiert. Wir übernahmen die Koordinierung und die Verlegung der BewohnerInnen in ein nahegelegenes Hotel. Um 06:0 Uhr wurden weitere Rettungsmittel des Rettungsdienstes dem Einheitsführer unterstellt. Die Evakuierung der rund 80 BewohnerInnen konnte um 11:30 Uhr abgeschlossen werden.

12:30 Uhr: Unsere Einsatzeinheit wurde aus dem Einsatz entlassen und stellte die Einsatzbereitschaft wieder her.

Eingesetzte Kräfte: Führungsdienst, Betreuungsgruppe, Gerätewagen Sanitätsdienst, 2 Rettungswagen (RTW), 2 Krankentransportwagen (KTW), 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

ASB Niederrhein hilft Betroffenen und Einsatzkräften

Heute Nacht um 3:00 Uhr wurde der ASB Niederrhein alarmiert und zur überörtlichen Hilfe in Wassenberg eingesetzt.

Gefordert wurde eine komplette Einsatzeinheit. Dort wurde eine Betreuungsstelle in einer Schule eingerichtet, in der betroffene Evakuierte zu versorgen sind. Ebenfalls wurde eine Verpflegungsstelle am Feuerwehr-Gerätehaus in Wassenberg aufgebaut. Von da aus werden alle in Wassenberg eingesetzten Einsatzkräfte versorgt.

Die eingesetzte Einheit wurde zusammengestellt aus Führungs- und Betreuungskomponente vom Arbeiter-Samariter-Bund , die Sanitätskomponente der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und die Technikkomponente des Malteser Hilfsdienst Mönchengladbach.

Die Ablösung erfolgt am späten Nachmittag durch das Deutsches Rotes Kreuz KV Mönchengladbach e. V. .

Wir wünschen allen einen guten Einsatz und passt gut auf euch auf!

Einsatzkräfte von ASB und MHD Dortmund im Einsatz im Rhein-Erft-Kreis 15. Juli 2021

+++Update Lage Euskirchen+++

Der Betreuungsplatz 500 von ASB und MHD Dortmund versorgt in Euskirchen inzwischen mehr als 100 pflegebedürftige Patient*innen.

Die erschöpften Einsatzteams von ASB und MHD sind teilweise bereits mehr als 24 ununterbrochen im Einsatz und werden in Kürze endlich von Kräften aus Paderborn abgelöst.

Zusätzliche Hilfe bekommen die Einsatzkräfte von 20 Pfleger*innen, die zurzeit mit einem Bus der Feuerwehr Dortmund unterwegs sind. Das Pflegepersonal wurde gemeinsam von ASB Dortmund/Marienkrankenhaus Schwerte, DRK Dortmund, Johanniter Dortmund und Diakonie Dortmund organisiert.

Ihr lieben Einsatzkräfte alle,

ein Riesendankeschön an Euch! Ihr alle leistet gerade Unglaubliches. Kommt bitte alle unversehrt wieder und schlaft Euch aus!

 

+++ Die Hochwasserkatastrophe ist für den gesamten Rhein-Erftkreis noch lange nicht überstanden.

Aktuell sind Einsatzkräfte von ASB und MHD mit einer Einsatzeinheit unterwegs, um die Kräfte vor Ort im Rahmen eines Betreuungsplatzes 500 zu unterstützen und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Unterstützung vom ASB aus Hessen 16. Juli 2021

Auch der Katastrophenschutz des ASB Wiesbaden ist seit gestern im Hochwassergebiet NRW im Einsatz. Zusammen mit den Kollegen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Hessen West stellen die Wiesbadener Samariter*innen einen Betreuungszug.

ASB Bergisch Land im Einsatz in Wuppertal, Solingen und Erkrath 15, Juli 2021

Eine ereignisreiche Nacht liegt hinter den ehrenamtlichen Einsatzkräften des ASB in Wuppertal. Durch den Starkregen der letzten Tage kam es seit gestern Abend zu Hunderten Einsätzen im Stadtgebiet. Unter anderem ist die Wupper über die Ufer getreten, viele Wohnungen und Keller wurden überflutet, ganze Stadtteile mussten evakuiert werden.

Gestern Abend um 19:30 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte der Wuppertaler Einsatzeinheit alarmiert, um einen Bereitstellungsraum für externe Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk einzurichten. Kurze Zeit später folgte der Vollalarm für alle Ehren- und Hauptamtlichen Rettungsdienstkräfte, um zur überörtlichen Hilfe nach Solingen zu fahren. Dort musste ein gesamter Stadtteil evakuiert werden.

Weitere Mitglieder des Katastrophenschutzes fuhren nach Erkrath, um dort bei der Einrichtung einer Notunterkunft zu unterstützen. Noch in der Nacht kehrten die Kräfte zurück und besetzten in Wuppertal Fahrzeuge zur Warnung der Bevölkerung und unseren geländegängigen Krankentransportwagen (KTW), um Menschen in Ihren Wohnungen zu retten, die vom Wasser eingeschlossen wurden.

Derzeit sind unsere Kräfte immer noch im Einsatz und betreuen den Bereitstellungsraum für die externen Helfer*innen von Feuerwehr und THW, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Wuppertal kommen.

Insgesamt waren und sind circa 40 Einsatzkräfte des ASB aus Wuppertal im Einsatz. Sie besetzten insgesamt sechs Krankentransportwagen (KTW), drei Rettungswagen (RTW), mehrere Fahrzeuge zur Warnung der Bevölkerung, mehrere Mannschaftstransportfahrzeuge, einen LKW und ein Führungsfahrzeug.

Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis waren unsere Helfer*innen aktiv.

Einsatz des ASB Bochum in Hagen und Dahlhausen 15. Juli 2021

In den letzten 24h wurden unsere Einsatzkräfte, aufgrund der extremen Wetterverhältnisse, besonders gefordert. Insgesamt zwei Mal sind 3 KTWs und 2 RTWs zur überörtlichen Hilfeleistung, im Rahmen eines PTZ10's, nach Hagen ausgerückt.

6 Kollegen wurden nach Dahlhausen entsendet um dort einen Bereitstellungsraum zu besetzen, sowie Absperrungen zu errichten.

4 weitere Kollegen haben in Zusammenarbeit mit dem THW OV Bochum Sandsäcke befüllt.

ASB-Retter*innen aus Herne im Einsatz in Hagen

Seit dem frühen Morgen sind auch wir zusammen mit Helfern aller Hilfsorganisationen zur überörtlichen Hilfe in Hagen im Einsatz, um bei der Bewältigung des massiven Unwetterschadens zu unterstützen.

ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel betreut Evakuierte 14./15. Juli 2021

Am Mittwoch Abend wurde der ASB Nonn/Rhein-Sieg-Eifel alarmiert. Auftrag: Einrichtung zweier Betreuungsstelle in Turnhallen. Betreuungsaufwand je Turnhalle 250 Personen. Versorgt und betreut wurden allerdings über 400 Personen je Betreuungsstelle. Zudem hatten viele Personen ihre Haustiere dabei, die mit versorgt werden mussten.
Schwierige Einsatzlage, keine Lebensmittel und Getränke zur Verfügung, durch den Einsturz mehrerer vulnerabler Zufahrtswege war eine autarke Versorgung sicherzustellen. Zudem kein Handynetz und keine Internetverbindung.
Einsetzende durch Ablösung am 15.07.2021 um 15:30 Uhr

Wittener Einsatzkräfte unterstützen Hilfe in Hagen 14. Juli 2021

Die Einsatzkräfte des ASB Witten sind gemeinsam mit ihren Kolleg*innen des DRK Witten, den Johannitern Herdecke und der Feuerwehr Witten im Einsatz in hagen, um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen. Ein Video vom Weg an den Einsatzort gibt es auf Facebook.

Retter*innen aus Mettmann im Einsatz nach Starkregen! 14. Juli 2021

Kaum wurde die Einsatzeinheit im Katastrophenschutz des ASB Mettmann von einer Einheit der Bezirksregierung zu einer Einsatzeinheit des Kreises Mettmann, hat dieser sie auch schon angefordert. Die nun neue Einsatzeinheit NRW Mettmann 05 (EE NRW ME 05 - vormals Einsatzeinheit Bezirk Düsseldorf 04, EE NRW BRD 04) ist aufgrund des Starkregens für die Bürger*innen im Kreis Mettmann im Einsatz.