Computerausstattung für benachteiligte Kinder statt Weihnachtskarten

ASB und ASJ ermöglichen es, dass sich Kinder aus den litauischen Städten Marijampole und Vilnius in Coronazeiten digital vernetzen können.

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW und seine Jugendorganisation Arbeiter-Samariter-Jugend NRW verzichten auch in diesem Jahr auf den Versand von Weihnachtskarten. Stattdessen unterstützen sie eine gemeinnützige Hilfsaktion der ASB-Auslandshilfe in Litauen.

In den Städten Marijampole und Vilnius werden insgesamt 90 Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen in Tageszentren des Litauischen Samariter-Bund (LSB) versorgt. Durch Covid-19 sind die Angebote dort leider deutlich eingeschränkt und auf eine geringere Kinderzahl beschränkt. Um dennoch die Kinder bestmöglich betreuen und vernetzen zu können, wurden mit der Weihnachtsspende des ASB und der ASJ ein Laptop, ein Tablet und ein Drucker angeschafft. So ist es damit beispielsweise möglich, Kinder beim Fernunterricht zu unterstützen oder ihnen online die Konsultation eines Psychologen zu ermöglichen. Zudem können die Kinder, trotz der Einschränkungen durch die Coronakrise, ihre Freundschaften zu anderen jungen Menschen zu pflegen.

Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW:“ Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Weihnachtsaktion benachteiligte Kinder ganz konkret und praktisch in der Corona-Pandemie unterstützen können.“ Und Tino Niederstebruch, Landesjungendleiter der ASJ NRW, fügt hinzu: „Mit der Aktion wollen wir zeigen, dass junge Menschen sich gegenseitig in schwierigen Situationen helfen können, auch über Ländergrenzen hinweg.“